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COA-Aktionswochen – Vergessenen Kindern eine Stimme geben

05/02/2021

Jemand sitzt nah vor einem Bildschirm, auf dem ein Online Casino zu sehen ist.

Die Isolation des Lockdowns bedeutet für Kinder und Jugendliche in Deutschland, dass das Gefühl von Einsamkeit in den letzten Monaten gewachsen ist. Meist kann nur der enge Familienkreis für die Kinder da sein. Aber nicht alle Eltern sind in der Lage sich genug um ihre Kinder zu kümmern. Suchterkrankte Eltern möchte auch gute Eltern für ihre Kinder sein, sind allerdings oft überfordert damit die Elternrolle einzunehmen. Die Folgen können Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch sein.

Lockdown und fehlende Kontakte außerhalb der Familie verschärfen besonders die Situation für die Kinder mit suchtkranken Eltern (Children oAlcoholics/ Children oAddicts = COA), denn durch die Isolation steigt das Konfliktpotenzial. Normalerweise sind Sportvereine, Jugendfreizeitheime, Jugendangebote der Kirchen oder die Schule sichere Orte für sie. Während der aktuellen Corona-Pandemie fühlen sich die Kinder vergessen und allein gelassen. Leider besteht zudem in Deutschland für COA noch immer kein flächendeckendes Hilfsangebot. Dabei benötigen Kinder und Jugendlichen gerade während der aktuellen Corona-Pandemie Betreuungsangebote und Hilfe von Fachkräften, die sich ihrer via Telefon, Internet oder auch in Person annehmen.

Um auf diese Missstände hinzuweisen und auf das Thema aufmerksam zu machen, findet die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 14.-20.Februar 2021 statt. Das Programm umfasst nicht nur Vorträge, sondern auch Workshops für Lehrer*innen, Betreuer*innen und Interessent*innen, um das Umgehen mit COA zu lernen.

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